Festivalgastronomie steht längst nicht mehr nur für schnelle Snacks – sie ist Ausdruck von Haltung, Kreativität und funktionierender Infrastruktur. In diesem Panel geht es um neue Konzepte, die Genuss, Verantwortung und Machbarkeit zusammenbringen: von experimentellen Gerichten mit Algen bis zu digitalen Selbstbedienungs-Formaten und durchdachten Mehrweg-Systemen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Vielfalt des Angebots. Wie gelingt es Veranstaltenden, Foodtrucks und Stände so auszuwählen, dass sie eine breite kulinarische Spannbreite abbilden – jenseits von Pommes, Pizza und Burger? Welche Rolle spielt Essen dabei, kulturelle Perspektiven und individuelle Ernährungsweisen sichtbar zu machen?
Außerdem im Blick: die Versorgung der Crew. Denn wer ein Festival plant, baut und betreibt, isst nicht nur mit – sondern braucht über Wochen hinweg verlässliches, vielseitiges und bezahlbares Essen.
Kwame Owusu (African Food Festival Berlin / Culcha Creation / Hidden Locations GmbH), Eskil Puhl (AIS Das Algeneis) und Marie Hartung (Morgenmuffel Gastro) diskutieren gemeinsam mit Moderatorin Julia Gause (Höme – Für Festivals GmbH), wie moderne Festivalgastronomie mehr leisten kann als nur Verpflegung – und wie Geschmack, Struktur und Haltung dabei ineinandergreifen.
Beer consumption is declining, alcohol-free options are booming – yet the topic of substances remains highly relevant at festivals.
What do concepts for drug checking and safer partying look like when traditional alcohol culture fades and new risks like spiking emerge? This panel brings together different perspectives to explore how festivals can remain safe, responsible, and still fun.
With input from Jördis Brankatschk (UNYTED Festival), Dawn Dines (Stamp Out Spiking), and Rüdiger Schmolke (eclipse e.V. / Chill out e.V. / SONICS e.V.), the discussion will highlight practical experiences from prevention work, festival production, and advocacy. The session is moderated by Emiko Gejic (Berlinsidestories).
We’ll ask: What strategies exist to minimize risks? How can approaches from different fields be combined? And where are festivals headed that want to rethink intoxication? A conversation about safety, harm reduction, and the future of festival culture.
Ob Konzert, Theater oder Festival – drahtlose Mikrofone und In-Ear-Systeme sind unverzichtbar für die Veranstaltungs- und Kulturbranche. Doch der überlebenswichtige Frequenzbereich 470–694 MHz ist erneut bedroht: Mobilfunkanbieter drängen auf die Freigabe. Während der Koalitionsvertrag 2025 Investitionen in Kulturtechnologien und Digitalisierung verspricht, bleibt der Schutz der „Kulturfrequenzen“ bislang offen.
Dieses Panel fragt: Wie passt Frequenzentzug zur angekündigten Stärkung der Kultur? Wer kämpft für die Frequenzsouveränität – und wie kann die Branche ihre technischen Grundlagen politisch sichern?
Antworten geben Jochen Zenthöfer (SOS / APWPT), Silke Lalvani (VPLT – Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e. V.) und Prof. Dr.-Ing. Mª Dolores Pérez Guirao (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften). Moderiert wird das Gespräch von Matthias Fehr (IKHF – Ideen und Konzepte in Hochfrequenz).
Ob Konzert, Theater oder Festival – drahtlose Mikrofone und In-Ear-Systeme sind unverzichtbar für die Veranstaltungs- und Kulturbranche. Doch der überlebenswichtige Frequenzbereich 470–694 MHz ist erneut bedroht: Mobilfunkanbieter drängen auf die Freigabe. Während der Koalitionsvertrag 2025 Investitionen in Kulturtechnologien und Digitalisierung verspricht, bleibt der Schutz der „Kulturfrequenzen“ bislang offen.
Dieses Panel fragt: Wie passt Frequenzentzug zur angekündigten Stärkung der Kultur? Wer kämpft für die Frequenzsouveränität – und wie kann die Branche ihre technischen Grundlagen politisch sichern?
Antworten geben Jochen Zenthöfer (SOS / APWPT), Silke Lalvani (VPLT – Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e. V.) und Prof. Dr.-Ing. Mª Dolores Pérez Guirao (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften). Moderiert wird das Gespräch von Matthias Fehr (IKHF – Ideen und Konzepte in Hochfrequenz).
How do start-ups manage to put their ideas into practice, directly at festivals and major events?
Moderator Tom van Wijk (Innofest) leads a discussion with Jule Kauert (Loft Concerts GmbH), Marcus ten Zijthoff (Zwarte Cross, NL), and Miriam Schmitt (Superbloom & Lollapalooza Berlin / Freelance) about how young companies in the Netherlands and Germany are successfully testing and establishing their innovations in the live industry.
The conversation focuses on prototyping, pilot projects, and the key factors that enable the leap from idea to implementation. Together, they explore similarities, differences, and inspiring best practices within both start-up ecosystems.
Moderator: Tom van Wijk (Innofest)
Speaker: Jule Kauert (Loft Concerts GmbH), Marcus ten Zijthoff (Zwarte Cross, NL), Miriam Schmitt (Superbloom & Lollapalooza Berlin / Freelance)