Festivalgastronomie steht längst nicht mehr nur für schnelle Snacks – sie ist Ausdruck von Haltung, Kreativität und funktionierender Infrastruktur. In diesem Panel geht es um neue Konzepte, die Genuss, Verantwortung und Machbarkeit zusammenbringen: von experimentellen Gerichten mit Algen bis zu digitalen Selbstbedienungs-Formaten und durchdachten Mehrweg-Systemen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Vielfalt des Angebots. Wie gelingt es Veranstaltenden, Foodtrucks und Stände so auszuwählen, dass sie eine breite kulinarische Spannbreite abbilden – jenseits von Pommes, Pizza und Burger? Welche Rolle spielt Essen dabei, kulturelle Perspektiven und individuelle Ernährungsweisen sichtbar zu machen?
Außerdem im Blick: die Versorgung der Crew. Denn wer ein Festival plant, baut und betreibt, isst nicht nur mit – sondern braucht über Wochen hinweg verlässliches, vielseitiges und bezahlbares Essen.
Kwame Owusu (African Food Festival Berlin / Culcha Creation / Hidden Locations GmbH), Eskil Puhl (AIS Das Algeneis) und Marie Hartung (Morgenmuffel Gastro) diskutieren gemeinsam mit Moderatorin Julia Gause (Höme – Für Festivals GmbH), wie moderne Festivalgastronomie mehr leisten kann als nur Verpflegung – und wie Geschmack, Struktur und Haltung dabei ineinandergreifen.
